NEW: Unseen Obstacles

HTL Leonding

Die Idee besteht darin, eine immersive VR-Erfahrung zu entwickeln, die es Nutzern ermöglicht, sich aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrenden durch eine simulierte Umgebung zu bewegen. Die Kombination aus VR-Brille, realem Rollstuhl und einer beweglichen Plattform verstärkt das Erlebnis: Wenn der*die Nutzer*in beispielsweise eine Rampe befährt, neigt sich die Plattform entsprechend. Zudem erzeugen haptische Rückmeldungen wie Vibrationen eine realistische Wahrnehmung von Hindernissen wie Bordsteinen oder unebenen Gehwegen.
Das Produkt besteht aus drei Hauptkomponenten: einer Virtual-Reality-Software, einer mechanischen Plattform mit Sensoren und einem angeschraubten Rollstuhl. Die Software simuliert verschiedene Alltagssituationen, darunter die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und das Navigieren durch Straßen

Projektnutzen: 

Die Zielgruppe umfasst Stadtplanende, Architekt*innen, Mitarbeitende im öffentlichen Dienst sowie Schüler*innen und Studierende. Insbesondere Entscheidungsträger*innen in der Stadtentwicklung können durch die Simulation Barrieren besser verstehen und aktiv an deren Reduzierung arbeiten. Unternehmen und Organisationen profitieren, indem sie ihre Räumlichkeiten und Dienstleistungen barrierefreier gestalten können.

Projektziele: 

Das Projekt zielt darauf ab, mittels VR eine realistische Rollstuhlerfahrung zu simulieren, um Bewusstsein für Barrieren im Alltag zu schaffen. Nutzer*innen navigieren durch eine virtuelle Umgebung und erleben aus der Sicht einer Rollstuhlfahrenden Person eine alltägliche Situation mit ihren Hindernissen. So soll Empathie gefördert werden, um Barrierefreiheit stärker in den Fokus zu rücken.

Foto/Video: HTL Leonding